Die Hochschule
Für 5.300 Studierende sowie 500 Mitarbeitende in einem interdisziplinären Umfeld von ingenieur-, wirtschafts-, gesundheits- und humanwissenschaftlichen Fächern bietet die Hochschule beste Studien- und Arbeitsbedingungen an den Standorten Magdeburg und Stendal. Wir stehen für ein familienfreundliches und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten, effektiven Fortbildungsmöglichkeiten und Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes.
Ihr Kontakt
Prof. Dr. Gunnar Mau
Gunnar.mau@h2.de
0176/ 17467737
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Emotionen und Konsumverhalten sind insbesondere im Bereich der sozialen Medien auf einzigartige Weise verknüpft. Gerade junge Verbraucher*innen bauen oft parasoziale Beziehungen zu Influencer*innen in sozialen Medien auf, die auf starken emotionalen Bindungen basieren. Emotionen spielen dabei eine zentrale Rolle beim Aufbau, der Aufrechterhaltung und der Verhaltensfolgen dieser parasozialen Bindungen. Parasoziale Beziehungen sind einseitige Beziehungen, bei denen die Zuschauenden das Gefühl haben, die Influencer*innen persönlich zu kennen, obwohl die Influencer*innen diese Beziehung nicht in gleichem Maße erwidern können. Diese Beziehungen können dazu führen, dass Zuschauende Empfehlungen und Meinungen von Influencer*innen unkritisch übernehmen, was zu ungesunden Konsummustern führen kann. Der Projektantrag zielt darauf ab, die spezifische Rolle von Emotionen beim Aufbau und der Aufrechterhaltung der parasozialen Beziehung zu Influencer*innen im Social Media Kontext zu untersuchen sowie Materialien und Workshops zu entwickeln, um potentielle negative Folgen eines eskalierenden Commitments mit Influencer*innen zu vermeiden. Dafür werden die Dynamik parasozialer Beziehungen zu Influencer*innen und die dabei involvierten Emotionen untersucht und deren Einfluss auf das Kauf- und Nutzungsverhalten, sowohl online als auch offline, analysiert. Die Untersuchung soll aufzeigen, wie emotionale Bindungen und parasoziale Beziehungen das Konsumverhalten beeinflussen und welche Implikationen sich daraus für Verbraucherschutz bzw. Verbraucherpolitik ergeben. Neben jungen Verbraucher*innen werden auch Influencer*innen, die Verbraucherpolitik und Verbraucherschutzorganisationen adressiert. Emotionen sind dabei der Schlüssel zum Verständnis dieser Phänomene und bilden den zentralen Fokus des Projektes.
Ihre neue Herausforderung
- Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung von Workshops zur Stärkung emotionaler Selbstbestimmung und Manipulationserkennung
- Durchführung empirischer Studien im Labor und Online
- Auswertung erhobener quantitativer und qualitativer Daten
- Literaturrecherche und Auswertung des Forschungsstandes
- Mitarbeit bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen
- Unterstützung bei der Projektkoordination und anfallender Verwaltungsaufgaben in einem Forschungsprojekt
Sie bringen mit
- überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master oder Diplom) in BWL mit Schwerpunkt Marketing, Management oder einem verwandten Fach
- fundierte Kenntnisse empirischer Methoden und der Statistik (inkl. Erfahrung mit SPSS,R oder vergleichbaren Programmen)
- sehr gute Englischkenntnisse
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- idealerweise Erfahrung in wissenschaftlicher Publikationstätigkeit
- selbstorganisierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise
Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Zeugnissen, Referenzen und Nachweisen Ihrer beruflichen
Expertise bis zum 22.03.2026. Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung unser Online-Bewerberportal.