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Altersstufe

Oberstufe

Genre

Fotografie und (Selbst)Inszenierung

This is who I am!

Chris Kremberg / Künstlerin

Kurzbeschreibung

Der Workshop führt anhand vieler Beispiele in die Fotografiegeschichte und in die Geschichte der Fotografie als Kunstform ein. Anschließend machen die SuS in von mir angeleiteten Bewegungseinheiten eigene Körpererfahrungen.
Im nächsten Schritt erarbeiten die SuS eine eigene künstlerische Umsetzungen einer fotografischen Selbstinszenierung, die am Ende im Plenum präsentiert und diskutiert wird.

Altersstufe

Oberstufe

Zielsetzung

1. Die SuS lernen wichtige Positionen der Fotografiegeschichte exemplarisch kennen und erweitern auf diese Art ihren Kunstbegriff über die klassischen Kunstgattungen Malerei, Zeichnung und Skulptur hinaus.
2. Die SuS werden mithilfe verschiedener Körperübungen für eigene Körperwahrnehmung und Körperkontakt mit anderen (dialogische Situationen im Raum) sensibilisiert.
3. Sie wenden ihre Erkenntnisse zur Fotografiegeschichte mithilfe der Erstellung eines eigenen Konzeptes zur Selbstinszenierung an, das sie mit der Handykamera oder der Spiegelreflexkamera umsetzen.
4. Die SuS reflektieren und diskutieren ihre Arbeiten.

Projektbeschreibung ausführlich

In diesem Workshop werde ich anhand von einigen Beispielen in die Fotografiegeschichte und in die Geschichte der Fotografie als Kunstform einführen (Anfänge der Fotografie/fotografische Experimente: Gebrüder Bragaglia, Edward Muybridge, Futurismus, Man Ray/Rayogramme, László Moholy-Nagy/Fotogramme, El Lissitzky u.a.). Insbesondere die Inszenierung des Selbst in der Fotografie (und im Film) werden eine große Rolle spielen: u.a. werden Cindy Sherman,Thorsten Brinkmann, Anna und Bernhard Blume, Thomas Florschütz, Julian Rosefeldt/Manifesto, aber auch Herlinde Kölbl mit ihren Langzeitdokumentationen oder Wolfgang Tillmans vorgestellt. Wir sprechen über Eigeninszenierungen der SchülerInnen in den sozialen Medien.
Im Anschluß werden die Schülerinnen und Schüler in von mir angeleiteten Bewegungseinheiten und Dialogsituationen im Raum eigene kleine Körpererfahrungen machen.
Danach werden wir kurze Ideen und Konzepte für ‚Wie will ich mich darstellen‘ in kleinen Gruppen oder einzeln erarbeiten. Die Selbstpräsentation ist sowieso bei den SchülerInnen gegenwärtig.
Hier wird es vor allem um mögliche Übersteigerungen oder Verfremdungen oder die Lust am Ausprobieren gehen. Wie kann ich durch Kostüme oder Requisiten meine Idee unterstützen? Was macht eine bestimmte Farbe mit mir? Welchen Hintergrund, welche Umgebung wähle ich für meine Fotografie? Wieviel ist von mir zu sehen? Sitze oder stehe ich? Wie schaue ich? Welche Haltung nehme ich ein? etc.
Nach diesen Fragestellungen und dem Entwickeln eines Konzeptes werden am zweiten Tag die Ideen verfeinert und mit den ggf. mitgebrachten Kostümen/Materialien umgesetzt. Die SchülerInnen arbeiten mit dem Handy oder einer mitgebrachten Kamera.
Die Ergebnisse können wir über den Laptop/Beamer zeigen und am Ende des Workshops in einem Forum besprechen. Ausdrucke der Arbeiten können später in der Schule als Dokumentation oder kleine Ausstellung präsentiert werden.

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