Die Technische Hochschule Lübeck ist eine zukunftsorientierte Hochschule, gute Lehre und Forschung sind unser Fundament. Hier studieren, lehren und forschen ca. 5000 Studierende und 130 Professor*innen in vier Fachbereichen, unterstützt von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Profil der TH Lübeck – Technik, Ressourcen, Lebenswelten- beruht auf den fachlichen Schwerpunkten in den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Architektur und Wirtschaft. Mit unserer Expertise und unseren Erfahrungen sind wir in digitaler Lehre, mit internationalen Studienangeboten, sowie in Forschung und Transfer außerordentlich erfolgreich und überregional anerkannt. Hochwertige, praxisorientierte Lehre und anwendungsorientierte Forschung bereiten unsere Studierende bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vor. Wenn Sie die Technische Hochschule Lübeck gemeinsam mit uns weiterentwickeln möchten, kommen Sie an den Campus Lübeck, in eine Stadt mit ausgesprochen hoher Lebensqualität!
An der Technischen Hochschule Lübeck ist am Fachbereich Bauwesen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
-Kennziffer 8.284-
befristet bis 31.12.2028 zu besetzen.
Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 9a Entgeltordnung TV-L. Die Arbeitszeit beträgt 100 % einer Vollzeitbeschäftigung (derzeit 38,7 Stunden/ Woche). Dienstort ist vorrangig die Versuchs- und Ausbildungskläranlage (VAK) in 23858 Reinfeld.
An der Versuchs- und Ausbildungskläranlage (VAK) Reinfeld, die Teil des Labors für Siedlungs-wasserwirtschaft und Abfalltechnik der TH Lübeck ist, wird bis Ende 2028 das Projekt „Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung der 4. Reinigungsstufe in Schleswig-Holstein (WiBe4-SH)“ als Kooperations-vorhaben gemeinsam mit dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) des Landes Schleswig-Holstein und dem Landesamt für Umwelt (LfU) des Landes Schleswig-Holstein durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist es, die für den Rückhalt von Spurenstoffen (z.B. Arzneistoffe, Industrie- und Haushaltschemikalien etc.) erforderliche sog. 4. Reinigungsstufe in die kommunale Abwasserbehandlung zu integrieren und diese Verfahren zu etablieren. Dieses dient der Verbesserung der Wasserqualität in den Vorflutgewässern und damit dem technischen Gewässerschutz im Allgemeinen.
Dafür werden Versuchsanlagen im halbtechnischen Maßstab auf verschiedenen kommunalen Kläranlagen betrieben. Zudem werden neue Labormethoden etabliert, die die Eignung von Verfahren zur Aktivkohlebehandlung und/ oder der Ozonung evaluieren. Hierfür sind geeignete Laborroutinen zu entwickeln. Fokus der hier ausgeschriebenen Stelle ist die Etablierung und der Routinebetrieb von Labormethoden zur Untersuchung wissenschaftlicher Fragestellungen hinsichtlich des Spurenstoff-Rückhaltes in der kommunalen Abwasserbehandlung.